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Josef Müller ist bester Milchviehhalter des Jahres
19.10.2018

Josef Müller, Landwirt aus Oberostendorf (Schwaben), gewinnt in der Kategorie „Milchviehhalter“ den diesjährigen CeresAward und damit den bedeutendsten Preis für Landwirte im gesamten deutschen Sprachraum.

Josef Müller, Landwirt aus Oberostendorf (Schwaben), gewinnt in der Kategorie „Milchviehhalter“ den diesjährigen CeresAward und damit den bedeutendsten Preis für Landwirte im gesamten deutschen Sprachraum. Bereits zum fünften Mal wurde der von dem Fachmedium agrarheute initiierte Award am 18. Oktober im Rahmen der Galaveranstaltung „Nacht der Landwirtschaft“ in Berlin übergeben.

Den Betrieb in Oberostendorf hat Josef Müller vor über 20 Jahren von seinem Onkel übernommen. In einer Zeit wo BSE-Wahn und Massenkeulungen nicht unbedingt Mut machten, Rinder halten zu wollen. Doch Müller und seine Frau Caroline packten an und schafften im Allgäu einen Vorzeigebetrieb mit 95 Braunviehkühen. Die Familie ist mit viel Leidenschaft züchterisch tätig. Sogar eine Bayernsiegerin hat der Betrieb schon vorzuweisen und viele weitere preisgekrönte Tiere. Was Müller macht, ist transparent. Imagefilme für das Bayerische Landwirtschaftsministerium aber auch für McDonalds wurden auf seinem Hof bereits gedreht. Um Besuchern einen Eindruck von seiner Arbeit zu geben, plant er, einen Besucherraum mit Kuhcafé zu errichten.

„Der Milchviehhalter des Jahres ist stolz darauf, Landwirt zu sein. Das sagt er jedem und beweist es durch sein tägliches Tun. Die Familie ist dabei das Fundament und die Grundlage für seine positive Einstellung zum Leben und seiner Arbeit mit den Kühen“, urteilte die Fachjury des CeresAward über den Sieger in der Kategorie Milchviehhalter. Die Juroren in der Kategorie Milchviehhalter waren Dr. Folkert Onken, Deutscher Verband für Leistungs- und Qualitätsprüfungen e.V. sowie Markus Pahlke, agrarheute.

Gekürt wurde Josef Müller im Rahmen der von agrarheute, der führenden Fachmedienmarke im Agrarbereich aus dem Hause dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag, ausgerichteten Galaveranstaltung „Nacht der Landwirtschaft“ am 18. Oktober in Berlin. Die Preisverleihung ist ein Branchentreff ersten Rangs, zu der agrarheute 350 Gäste empfing. Neben Bauernpräsident Joachim Rukwied und führenden Köpfen aus Handel und Industrie, war auch Bundesministerin Julia Klöckner unter den namhaften Gästen. Bereits zum fünften Mal würdigte agrarheute in diesem feierlichen Rahmen Landwirtinnen und Landwirte, die Außergewöhnliches leisten und täglich nachhaltig für Mitmenschen, Tiere und Umwelt wirtschaften. Als „höchste landwirtschaftliche Auszeichnung“  loben auch Branchenvertreter den CeresAward, der für die Sieger wie ein Ritterschlag ist. So wuchs in diesem Jahr die Zahl der Bewerbungen erneut auf mehr als 180 an. Die Bewerbungsphase für den Landwirt des Jahres 2019 beginnt bereits in Kürze.

Bildunterschrift: Glücklicher Gewinner: Milchviehhalter Josef Müller (2.v.l.) mit Moderatorin Susanne Schöne und Dr. Folkert Onken (DLQ – Deutscher Verband für Leistungs- und Qualitätsprüfungen e.V.) (v.l.). Bildquelle: © Timo Jaworr für agrarheute

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